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Was ist Hypnose? Was kann Hypnose? Warum Hypnose?
Kommunikation mit dem Unterbewusstsein
Das Wort Hypnose kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt Schlaf. Im Zustand der Hypnose schläft man aber nicht, sondern man befindet sich vielmehr in einer Form zwischen gewohntem Wachbewusstsein und Schlaf, in einer durch Suggestion erzeugten Trance. In diesem Zustand ist man innerlich herunterg efahren, hört aber alles was um einen herum passiert. Da der Fokus auf innere Bilder gelenkt wird, werden die Außenreize dabei unwichtig. Der Verstand wird dabei in den Hintergrund gesetzt und in den Vordergrund tritt nun die Kommunikation mit dem Unterbewusstsein. Im abgesenkten Trancezustand laufen die Gehirnwellen sozusagen auf halber Geschwindigkeit. In diesem Zustand schaltet sich der Verstand teilweise, oder bei tiefer Trance total ab. Dadurch hat der Mensch die Chance, direkt sein Unterbewusstes anzusprechen.
Da das Unterbewusstsein nicht wie der Verstand auf intellektuelles Denken reagiert, sondern Lebenserfahrungen in Erfahrungsbildern in sich trägt, muss es mit Vorstellungen und Suggestionen animiert werden. Weil es nicht argumentativ abwägt, kann das Unterbewusstsein bei ihm eintreffende Informationen auch nicht intellektuell prüfen. Es nimmt vielmehr alle Meldungen und Nachrichten in einer fast naiven Form an und will sie dem Menschen zu seinem Besten vernetzen und umsetzen. Die Informationen werden vom Unterbewusstsein als Prägung aufgenommen, ähnlich wie bei der Programmierung eines Computers.
Hypnose ersetzt negative durch positive Informationen
Durch Erlebnisse aus traumatischen Erfahrungen werden Kräfte frei gesetzt die schaden können. Bei richtigen und positiven Informationen setzt das Unterbewusste gewaltige Kräfte frei. Die moderne Hirnforschung beweist uns, dass unser Gehirn alles konstruiert. Jeder hat seine eigene Realität und Wahrnehmung. Jeder beschreibt einen Gegenstand auf seine ganz spezielle eigene Art, resultierend aus Prägung und Erfahrung. Da das Unterbewusstsein nicht nach Logik, nicht nach Gut und Böse gewichtet, will es immer nur in unserem Sinne für lebenserhaltene Situationen sorgen. In Hypnose werden negative Programmierungen aufgelöst und durch positive ersetzt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die eigentliche Programmierung immer von einem selbst vorgenommen wird, vorausgesetzt man akzeptiert sie. Das bedeutet, dass niemand gegen seinen Willen sein Leben verändern wird.
Man verliert also in Hypnose in keiner Weise die Kontrolle über sich selbst. Das Unterbewusstsein arbeitet immer im Interesse des Menschen in dessen Körper es „wohnt“. Hypnose lässt sich hervorragend mit anderen Methoden kombinieren, kann Psychoanalysen unterstützen und beschleunigen. Da es eine aufdeckende Methode ist, kann sie besonders nachhaltig und dauerhaft wirken. Sie schafft wohltuende Öffnungsprozesse und weitet den Blick.
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